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13.03.2011
Grundrisse zum Siedlungsbau zwischen 1920 und 1955 - Buchempfehlung
Der Bau von Typenhäusern beflügelte den Ein- und Zweifamilienhausbau an den Stadträndern und in den Gemeinden, jetzt stehen viele dieser Häuser z.B. durch Generationswechsel zum Verkauf und zur Bewertung an.
Reihenhaussiedlungen und sogar ganze Städte, wie z.B. Braunschweig, entwickelten sich durch die Ansiedlung von Ein- und Zweigeschossigen Siedlungshäusern zu Großgemeinden und Großstädten. Entgegen den mehrgeschossigen Mehrfamilienhäusern in den Städten blieben derartige Ansiedlungen von den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg weitestgehend verschont. Auch nach dem Krieg wurden die Typenprojekte der Architekten (insbesondere die bewährten Haustypen) genutzt, um die Wohnungsnot einzudämmen.

Das Buch von Dr.-Ing. Markus Mittmann über die "Deutsche Siedlungsstadt" Braunschweig ist eine echte Buchempfehlung für Eigentümer und werdende Eigentümer derartiger Siedlungshäuser und natürlich auch für Sachverständige die diese Einzel-, Doppel- und Reihenhäuser in ganz Deutschland zu bewerten haben. Das Buch "Bauen im Nationalsozialismus" erschien im CW Niemeyer Buchverlag GmbH unter der Nr. ISBN 3-8271-9050-9. Es zeigt auch im darin enthaltenen "Architekturhandbuch" die Vielseitigkeit der Grundrisse der einzelnen Haustypen auf.

Anbauten von Balkonanlagen und Wintergärten sowie der Einbau neuer Fenster, die Veränderungen von Innenwänden und der Anbau von Wärmedämmfassaden halten die Häuser bewohnbar und verlängern die Nutzungsdauer von Generation zu Generation.

Dietmar Mittmann
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